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In unserem Namen offenbart sich bereits unsere Pflegephilosophie
F.A.K. e. V.
F - frei von konfessionellen und parteipolitischen Verpflichtungen A - altersbedingte Gebrechen lindern K - krankheitsbedingte Beschwerden bessern e - eingetragen (im Vereinsregister beim Amtsgericht) V - Verein (mit Gemeinnützigkeit)
Oder
F.A.K.e.V.: Für Alte und Kranke ein Vorteil
Der Verein "Freie Alten- und Krankenpflege" wurde im September 1989 gegründet. Die 11 Gründungsmitglieder stammten aus allen Alters- und Berufsgruppen. Fast alle von ihnen hatten trübe Erfahrungen mit der damaligen, ungenügenden Versorgungssituation in der häuslichen Krankenpflege machen müssen. z.B. hörte die Pflege freitags mittags auf. In ungeklärten Versorgungssituationen wurden an den Wochenenden die Patienten über den Notarzt ins Krankenhaus eingewiesen. Auch beschränkte sich die häuslichen Krankenpflege Ende der 80ziger Jahre auf die krankenpflegerische Versorgung. Haushalt und Betreuung blieben ganz auf der Strecke. In ihrer Gründungsversammlung fassten die Mitglieder den Beschluss, ein neues Konzept zu erarbeiten, das den Menschen in seiner Gesamtsituation beraten, betreuen und versorgen sollte. Dieses Konzept stieß bei den Verantwortlichen zunächst auf große Skepsis. Besonders dem damaligen Bürgermeister der Stadt Düren, aber auch den Vorstandsmitgliedern des DPWVs fehlte das Vertrauen in die Machbarkeit einer ganzheitlichen Versorgung.
Dennoch, mit dem Pioniermut der Gründungsmitglieder um Hanne Koch ging man den einmal eingeschlagenen Weg mutig weiter. Beratung und Unterstützung fand die F.A.K. in der Anfangssituation durch den bad – Bundesverband ambulante Dienste e.V. - Erst 1992 wurde die Freie Alten- und Krankenpflege Mitglied im DPWV und innerhalb der Wohlfahrt gleichberechtigt in den Kreis der Sozialstationen aufgenommen. Die Symbiose zwischen wirtschaftlicher Orientierung einerseits und Gemeinnützigkeit andererseits nahm ihren Anfang. Die Freie Alten- und Krankenpflege wurde zur F.A.K.e.V. - Sozialstation . Ihre schon seit der Gründung erklärte Zielsetzung liegt nach wie vor in der Bündelung aller sozialmedizinischen Dienste, in der "Hilfe zur Selbsthilfe" und in der "aktivierenden Pflege", die nunmehr auch im § 80 des elften Sozialgesetzbuches verankert ist. Die Pflegedokumentation der F.A.K. basiert auf den Theorien von Monika Krohwinkel. Die F.A.K. Sozialstation ist tätig im Bereich der häuslichen Krankenpflege gemäß SGB V und SGB XI. Die Aufgaben bestehen aus der Verrichtung der Grund- und Behandlungspflegen und der hauswirtschaftlichen Versorgung. Darüber hinaus bietet die F.A.K. Betreuungseinheiten an, die es den pflegenden Angehörigen ermöglichen sollen, sich einen Freiraum zu nehmen, um sich nach einer Erholungsphase mit neuen Kräften ihrem Angehörigen zu widmen. Mit ihrem Betreuungsmodell bietet die F.A.K. Sozialstation berufstätigen Angehörigen die Möglichkeit, ihren Beruf auszuüben in der sicheren Gewissheit, dass ihr Familienmitglied kontinuierlich betreut wird. Mit täglicher und tätiger Hilfe ermöglicht die F.A.K.e.V. Sozialstation den Pflegebedürftigen ein normales Weiterleben in der Häuslichkeit der Angehörigen oder im eigenen Zuhause. Innerhalb der Wohlfahrtsverbände und der freigewerblichen Pflegeorganisationen nimmt die F.A.K. e.V. heute in Düren einen festen Platz ein.
Bereits 1994 wurde auf der Jahreshauptversammlung des Vereins der Bau eines Tagespflegehauses zur Abstimmung vorgeschlagen.
Grundgedanke war, dass nicht nur die medizinische Behandlung von Beschwerden im Alter notwendig ist, sondern dass weit wichtiger die Vermeidung von Alterseinsamkeit bzw. Isolation betrieben werden muss. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.
Nach langwierigen Verhandlungen erhielt die F.A.K.e.V. im Dezember 1999 - buchstäblich in letzter Minute - den Zuwendungsbescheid des Landschaftsverbandes. Der Bau wurde im November 2001 fertig gestellt und unter großer Anteilnahme der Öffentlichkeit den Interessenten vorgestellt.
Nunmehr besuchen täglich 12 Tagespflegegäste diese schöne Einrichtung. (s. hierzu auch Leistungen der TPH.) Ein Erweiterungsbau auf insgesamt 21 Plätze ist in Planung.
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